Was macht eigentlich…? Der-Fussballprofi im Interview!

Um euch einen kleinen Ein­blick in unser Team zu geben, quetschen wir in unregelmäßi­gen Abstän­den einen unser­er Mitar­beit­er in ein­er kleinen Fragerun­de zum The­ma Fußball und Sport im All­ge­meinen aus.

Den Anfang macht Felix (25), Verkäufer im Sporthaus am Ring, der seit über einem Jahr Teil unseres Teams ist.

Welche Sportart übst du aus?

Ich spiele seit meinem 6. Leben­s­jahr Fußball.“

Wo kick­st du heute ans run­de Led­er?

Ich spiele seit der Saison 2016/17 beim VfK Blau-Weiß Leipzig in der Lan­desklasse Nord und habe ein Zweit­spiel­recht bei mir in der Heimat beim SV Moßbach.“

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Nicht nur beim Fußball ist an Felix ist kein Vor­beikom­men!

Quelle: OTZ Link

Wieviel Zeit geht wöchentlich für die schön­ste Neben­sache der Welt drauf?

Ich trainiere zweimal wöchentlich und spiele dann am Woch­enen­de. Heißt in der Sum­me ca. 5–6 Stun­den, die nur für Fußball drauf gehen. Dazu muss man natür­lich noch die Zeit im Sta­dion, vor dem Fernse­her und der Xbox rech­nen. Da laufen dann die Spiele der Bay­ern live, das Sport­stu­dio, Sports­chau und bei FIFA will­st du ja auch noch deine Kumpels platt machen.“

Zusät­zlich bist du im Job mit Fußball kon­fron­tiert?

Ja, tagtäglich. Da ist der Name „Der Fußball­profi“ Pro­gramm. Egal ob im Laden, wo ich Fußballe­quip­ment verkaufe oder im Druck, wo ich Trikots oder Train­ingsanzüge vere­dele – der Fußball ist in meinem Job all­ge­gen­wär­tig.“

Es gibt tausend Möglichkeit­en, wie ein klein­er Junge zum Fußball­fa­natik­er wird. Wie lief das bei dir?

Mir wur­de der Ball prak­tis­ch in die Wiege gelegt. Mein Vater spiel­te damals auch, weshalb Fußball schon immer einen gewis­sen Teil in meinem Leben ein­nahm. Jedes Woch­enen­de die Spiele meines Vaters, danach Sport im Osten und abends dann Sport­stu­dio.“

Was war der bit­ter­ste Moment in dein­er sportlichen Kar­ri­ere?

Ich glaube das war der Moment, als der Abstieg aus der Thürin­gen­li­ga fest­stand. Nach ein­er wirk­lich mis­er­ablen Saison stand früh fest, dass wir den Weg in die Lan­desklasse antreten müssen.“

Und woran es gelegen haben könnte, wurde wohl am Millerntor auf die lustigste Art und Weise beantwortet:

Quelle: Youtube Link

Was war dein bish­er größter fußbal­lerischer Erfolg?

Im Jahr 2009/10 stieg ich mit dem SV Blau-Weiß ‘90 Neustadt in die Ver­band­sli­ga Thürin­gen auf und spiel­te dort 2 Jahre in der höch­sten Klasse Thürin­gens.“

Was war das schön­ste Erleb­nis, welch­es dir der Fußball beschert hat?

Ich blicke gern auf die Zeit in mein­er Jugend zurück. Erfol­ge bei Hal­len­turnieren gegen Mannschaften wie Carl-Zeiss Jena, Rot-Weiß Erfurt oder auch den VFL Wolfs­burg bleiben natür­lich in Erin­nerung. Aber auch an Momente im Sta­dion – als Zuschauer wohlge­merkt – erin­nere ich mich gern zurück. Zum Beispiel an die Pres­tige­du­elle zwis­chen Bay­ern und Dort­mund in der Allianz-Are­na und im Sig­nal-Iduna Park. Toll war aber auch mein erstes Cham­pi­ons-League Spiel, als ich Bay­ern gegen Arse­nal im Olympias­ta­dion sehen kon­nte. Als Ste­fan Effen­berg das 1:0 per Elfme­ter machte. Wahnsinn! Die Hym­ne, die Atmo­sphäre, der Tor­jubel- das sind tolle Erin­nerun­gen.“

Hat­test du in dein­er Lauf­bahn bere­its Begeg­nun­gen mit bekan­nten Gesichtern?

Ja. in der Jugend spiel­te ich gegen Flo­ri­an Trinks, der mit knapp 70 Bun­desli­gaspie­len kein Unbekan­nter ist. Anson­sten spiel­te ich das ein oder andere Mal in der Vor­bere­itung gegen die Reserve von RB Leipzig.“

Und sonst so?

Was möcht­est du noch erre­ichen?

Der Traum eines jeden kleinen Jun­gen, irgend­wann den Leben­sun­ter­halt mit Fußball zu ver­di­enen, ist mit 25 wohl aus­geträumt. Nun möchte ich so hoch und erfol­gre­ich wie möglich spie­len und dabei natür­lich gesund bleiben.“

Wenn du in die Zukun­ft blick­en kön­ntest, wo siehst du dich im Hin­blick auf Fußball in 20 Jahren?

Ich denke, Fußball wird immer eine Rolle in meinem Leben spie­len. Durch meinen zwei­jähri­gen Sohn, werde ich sicher auch noch bis zu meinem Lebensende auf dem Fußballplatz ste­hen. Zumin­dest am Rand oder auch auf der Tribüne, um ihn anzufeuern. Aber so lange ich gesund bin, möchte ich natür­lich selb­st kick­en.“

Nen­ne uns doch zum Abschluss deinen lieb­sten Fußball­song.

Felix fängt spon­tan an zu sin­gen:

Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt!”

Quelle: Youtube Link

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